[{"data":1,"prerenderedAt":521},["ShallowReactive",2],{"content:lexikon:oee-anlagenverfuegbarkeit":3,"content:services":38,"content:lexikon":160},{"slug":4,"title":5,"metaTitle":6,"metaDescription":7,"excerpt":8,"toc":9,"body":28,"updated":29,"related":30},"oee-anlagenverfuegbarkeit","OEE: Verfügbarkeit, Leistung und Qualität einer Anlage","OEE und Anlagenverfügbarkeit im Betrieb – Lexikon","OEE erklärt: die Faktoren Verfügbarkeit, Leistung und Qualität, woher die Daten kommen, welche Verluste sichtbar werden und wie die Kennzahl ehrlich bleibt.","Die Kennzahl fasst Verfügbarkeit, Leistung und Qualität einer Anlage zusammen. Der Artikel erklärt Aufbau, Datenherkunft und die Bedingungen, unter denen sie etwas taugt.",[10,13,16,19,22,25],{"id":11,"text":12},"aufbau","OEE: aus welchen drei Faktoren die Kennzahl besteht",{"id":14,"text":15},"daten","Woher die Werte kommen",{"id":17,"text":18},"verluste","Welche Verluste dadurch sichtbar werden",{"id":20,"text":21},"grenzen","Grenzen und Missbrauch der OEE-Kennzahl",{"id":23,"text":24},"einfuehrung","Eine Messung einführen, der die Halle glaubt",{"id":26,"text":27},"arbeitsweise","Wie wir die Messung aufsetzen","\u003Cp>OEE steht für Overall Equipment Effectiveness, auf Deutsch Gesamtanlageneffektivität. Die Zahl verdichtet drei Fragen zu einer: Lief die Anlage, als sie laufen sollte, lief sie im geplanten Takt, und war das Ergebnis brauchbar? Multipliziert ergeben die drei Anteile den gemeinsamen Wert.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"aufbau\">OEE: aus welchen drei Faktoren die Kennzahl besteht\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Der erste Faktor ist die Verfügbarkeit: die tatsächliche Laufzeit im Verhältnis zur geplanten Belegungszeit. Abgezogen werden Störungen, Rüstvorgänge und Wartezeiten auf Material oder Personal. Der zweite Faktor ist die Leistung: die produzierte Menge im Verhältnis zu dem, was die Anlage in derselben Laufzeit im Sollzyklus geschafft hätte. Hier werden Kurzstillstände und Taktverluste sichtbar, die keine Störmeldung auslösen.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Der dritte Faktor ist die Qualität: die Gutmenge im Verhältnis zur Gesamtmenge, also der Abzug für Ausschuss und Nacharbeit. Entscheidend ist die Bezugsbasis. Rechnet ein Werk die geplante Wartung heraus, ein anderes nicht, sind ihre Werte nicht vergleichbar — auch nicht zwischen zwei Hallen derselben Firma. Die Bezugsbasis gehört deshalb schriftlich festgelegt, bevor die erste Auswertung verschickt wird.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"daten\">Woher die Werte kommen\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Für die Verfügbarkeit genügen Zustandswechsel der Anlage; sie liefert die Steuerung, siehe \u003Ca href=\"\u002Flexikon\u002Fmaschinendaten-opc-ua\">Maschinendaten über OPC UA erfassen\u003C\u002Fa>. Für die Leistung braucht es zusätzlich den Sollzyklus je Artikel, der im ERP oder im Arbeitsplan steht. Für die Qualität braucht es die Trennung von Gut und Schlecht, die meist ein Mensch vornimmt und am Terminal meldet.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Daraus folgt eine praktische Einsicht: Ohne die Kombination aus Anlagensignal und menschlicher Meldung bleibt die Kennzahl unvollständig. Die Grundlage dafür schafft \u003Ca href=\"\u002Flexikon\u002Fbetriebsdatenerfassung-bde\">die Betriebsdatenerfassung in der Schicht\u003C\u002Fa>, insbesondere die Zuordnung der Zeiten zum laufenden Auftrag.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Für die Auswertung gilt außerdem eine einfache Regel zur Bezugszeit: Sie wird einmal definiert und danach nicht mehr an die jeweilige Fragestellung angepasst. Wechselnde Bezugszeiten erzeugen Werte, die sich gegenseitig widersprechen, und kosten mehr Erklärung als sie Erkenntnis bringen.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"verluste\">Welche Verluste dadurch sichtbar werden\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Der Nutzen liegt weniger im Endwert als in seiner Zerlegung. Sichtbar werden vor allem drei Muster. Erstens Rüstverluste: viele kleine Umstellungen, die einzeln unauffällig sind und zusammen eine Schicht kosten. Zweitens Kurzstillstände unter der Meldeschwelle — Stau am Auswurf, klemmende Zuführung —, die in keiner Störstatistik auftauchen, weil niemand sie quittiert. Drittens Anlaufverluste nach Stillständen, in denen die Anlage noch nicht im Takt ist.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Der übliche Fehler besteht darin, den Gesamtwert zu berichten und die Zerlegung wegzulassen. Die Halle kann mit der Zerlegung arbeiten, mit dem Gesamtwert nicht.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"grenzen\">Grenzen und Missbrauch der OEE-Kennzahl\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Die Zahl misst eine Anlage, nicht einen Betrieb. Eine Engpassanlage hoch auszulasten ist sinnvoll; eine nicht engpassrelevante Anlage hochzufahren erzeugt Bestand, den niemand bestellt hat. Wird der Wert zum Ziel einer Abteilung, entstehen genau solche Nebenwirkungen — bis hin zu größeren Losen, die den Wert schönen und die Lieferfähigkeit verschlechtern.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Zweite Grenze: Der Vergleich zwischen Anlagen unterschiedlicher Bauart trägt selten. Sinnvoll ist der Vergleich derselben Anlage mit sich selbst über die Zeit und die Frage, welcher der drei Faktoren sich verändert hat.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"einfuehrung\">Eine Messung einführen, der die Halle glaubt\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Ohne Vertrauen der Schicht bleibt jede Auswertung Papier. Drei Bedingungen haben sich bewährt: Die Erfassung darf keine zusätzliche Arbeit ohne Gegenwert sein, die Störgründe müssen aus der Sprache der Halle stammen und kurz sein, und das Ergebnis muss dort sichtbar werden, wo es entsteht — als Schichtbild am Terminal, nicht nur im Bericht der Geschäftsführung.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Ebenso wichtig ist die Ehrlichkeit über Lücken. Solange nur ein Teil der Stillstände eine Ursache trägt, gehört der Anteil unbegründeter Zeit offen ausgewiesen, statt ihn auf die vorhandenen Gründe zu verteilen. Eine Auswertung, die nicht sagen kann, wie viel sie nicht weiß, wirkt genauer als sie ist — und genau daran verliert sie das Vertrauen der Halle, sobald jemand nachrechnet.\u003C\u002Fp>\u003Ch2 id=\"arbeitsweise\">Wie wir die Messung aufsetzen\u003C\u002Fh2>\u003Cp>Wir beginnen an einer Anlage, legen Bezugsbasis und Störgründe schriftlich fest, lesen die Zustände automatisch und lassen den Rest am Terminal melden. Die Anwendung entsteht in der \u003Ca href=\"\u002Fleistungen\u002Fsoftwareentwicklung\">Softwareentwicklung für Fertigung und Lager\u003C\u002Fa>, die Verbindung zu Auftrag und Arbeitsplan in der \u003Ca href=\"\u002Fleistungen\u002Fprozessautomatisierung\">Prozessautomatisierung zwischen Halle, Lager und ERP\u003C\u002Fa>. Abgenommen wird gegen die Handaufschreibung derselben Schicht; was auseinanderläuft, wird geklärt, bevor die Zahl in einen Bericht geht. Wie ein solches Ergebnis vertraglich prüfbar beschrieben wird, steht in \u003Ca href=\"\u002Flexikon\u002Fabnahme\">der Abnahme als Prüfschritt\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fp>","2026-09-14",{"services":31,"lexikon":34},[32,33],"softwareentwicklung","prozessautomatisierung",[35,36,37],"betriebsdatenerfassung-bde","maschinendaten-opc-ua","erp-schnittstelle",[39,102],{"slug":32,"title":40,"teaser":41,"metaTitle":42,"metaDescription":43,"h1":44,"intro":45,"forWhom":46,"includes":52,"howItWorks":68,"model":81,"faq":84,"related":97},"Softwareentwicklung","Die Anwendung läuft am Terminal, am Scanner und auf dem Gerät des Meisters – und meldet ins ERP, auch wenn das Netz in der Halle kurz weg war.","Softwareentwicklung: Individualsoftware für Halle und Lager","Softwareentwicklung für Fertigung und Lager in Deutschland: Fachanwendungen an Maschine, Scanner und ERP, abgenommen gegen Kriterien aus dem Angebot.","Softwareentwicklung dort, wo gearbeitet wird: eine abgenommene Fachanwendung für Halle und Lager","Softwareentwicklung heißt bei uns eine Fachanwendung an der Stelle, an der die Daten entstehen: am Terminal neben der Maschine, am Scanner im Lager, auf dem Gerät des Meisters. Individualsoftware für Fertigung und Lager muss auch dann weiterarbeiten, wenn das Netz in der Halle kurz weg ist, und ihre Meldungen danach ins ERP nachreichen.\n\nVertragspartner ist eine deutsche Gesellschaft, es gilt deutsches Recht, verarbeitet wird nach DSGVO auf Servern in Deutschland und der EU. Der Anlass ist meistens derselbe: In der Halle wird auf Papier oder in einer Tabelle festgehalten, im Büro tippt jemand dasselbe am nächsten Tag ein zweites Mal. Zwei Dinge machen wir dabei nicht: ein neues Warenwirtschaftssystem als Ablösung für Ihres, und Steuerungstechnik an der Anlage selbst. An der SPS arbeitet Ihr Anlagenbauer, wir setzen darüber auf.",[47,48,49,50,51],"Fertiger, deren Schichtmeldungen abends als Zettel ins Büro wandern und dort ein zweites Mal erfasst werden.","Lager, in denen Wareneingang und Umlagerung auf Listen laufen, weil die Maske der Warenwirtschaft am Regal niemand bedienen kann.","Betriebe, bei denen an einzelnen Maschinen ein Terminal fehlt und Stückzahl, Ausschuss und Stillstand erst in der Nachbetrachtung entstehen.","Werke mit Funklöchern zwischen den Hallenteilen, in denen jede Anwendung stehen bleibt, sobald die Verbindung abreißt.","IT-Verantwortliche in Ostbayern, die eine Fachanwendung brauchen, während sich die Suche nach einem erfahrenen Entwickler über ein halbes Jahr zieht.",[53,56,59,62,65],{"title":54,"text":55},"Softwareentwicklung für das Terminal an der Maschine","Eine Maske, die mit Handschuhen und auf zwei Metern Abstand bedienbar bleibt: große Flächen, wenige Felder, Auftrag per Barcode statt per Suche. Gebaut mit TypeScript und Node.js, Daten in PostgreSQL, Oberfläche im Browser des Terminals, damit an jedem Gerät die Installation entfällt.",{"title":57,"text":58},"Scanner und mobile Erfassung im Lager","Wareneingang, Umlagerung, Kommissionierung und Inventur laufen über Handgeräte: gescannt wird Etikett oder Beleg, gebucht wird gegen Ihre Stammdaten. Eine falsche Eingabe fängt die Anwendung dort ab, wo sie entsteht, und nicht erst beim Monatsabschluss.",{"title":60,"text":61},"Weiterarbeiten, wenn die Verbindung abreißt","Buchungen bleiben auf dem Gerät und werden nachgemeldet, sobald das Netz wieder steht; eine Vorgangsnummer schließt aus, dass dabei etwas doppelt ankommt. Zu jeder Übertragung stehen Zeitpunkt und Ergebnis im Protokoll, damit später nachvollziehbar bleibt, was wann im ERP gelandet ist.",{"title":63,"text":64},"Anbindung an Ihr ERP und an die Geräte in der Halle","Aufträge, Artikel und Bestände kommen aus dem führenden System, Rückmeldungen gehen denselben Weg zurück. Waagen, Etikettendrucker und Maschinenanzeigen binden wir über die Schnittstelle an, die das Gerät hergibt; über 180 Systeme liegen bereits in unserem eigenen Werkzeugkasten.",{"title":66,"text":67},"Softwareentwicklung mit einer Übergabe an Ihre Leute","Jede Etappe bringt Tests, Dokumentation und eine Einweisung an der Anlage mit: Meister und Lagerleitung müssen die Anwendung ohne uns bedienen und kleine Änderungen selbst beauftragen können. Dieselbe Architektur betreiben wir in über vierzig eigenen Diensten.",[69,72,75,78],{"title":70,"text":71},"Rundgang und Gespräch am Ort","Ein Gespräch von rund zwanzig Minuten über Ziel, Stand und Engpass, danach der Weg eines Belegs durch Halle, Lager und Büro. Statt Folien zeigen wir laufende Systeme. Anschließend sagen wir offen, welchen Teil wir übernehmen und welchen nicht.",{"title":73,"text":74},"Angebot mit Abnahmekriterien","Im Angebot stehen Etappen, Datenmodell, die Liste der Geräte und Schnittstellen und die Kriterien für die Abnahme, dazu Vertragsform, Preismodell und der Zeitrahmen – alles das, bevor die erste Zeile entsteht.",{"title":76,"text":77},"Umsetzung mit Lieferungen an der Maschine","Jede Lieferung ist eine lauffähige Fassung, geprüft an einer Kopie Ihrer echten Auftrags- und Artikeldaten und an einem Gerät aus Ihrer Halle. Jede Änderung geht durch ein Review: erst unsere KI-Werkzeuge, dann ein Entwickler.",{"title":79,"text":80},"Abnahme in der laufenden Schicht","Abgenommen wird nicht am Schreibtisch, sondern im Betrieb: mit echten Aufträgen gebucht, der Abgleich mit dem ERP mitgeprüft. Danach greift die Gewährleistung auf Mängel; Repository und Zugänge liegen von Anfang an bei Ihnen.",{"title":82,"text":83},"Abnahme statt Versprechen","Was abgenommen wird, steht vor dem Start im Angebot und nicht danach im Protokoll. Eine abgegrenzte Anwendung läuft im Werkvertrag: Preis je Etappe fest, geprüft wird gegen die Leistungsbeschreibung, für Mängel haften wir. Geliefert wird stückweise, und jedes Stück steht für sich.\n\nBeratung, Konzept und die Begleitung Ihrer Leute laufen im Dienstvertrag. Bevor Sie uns Stücklisten, Auftragsdaten oder Zeichnungen zeigen, schließen wir eine beidseitige Geheimhaltungsvereinbarung; bei personenbezogenen Daten kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag dazu, und im Angebot steht, welche Angaben ein externer Dienst oder ein Sprachmodell überhaupt zu sehen bekommt. Die Arbeit verteilt und verantwortet unsere Projektleitung; Preise und Sätze nennt das Angebot nach dem Gespräch.",[85,88,91,94],{"q":86,"a":87},"Was kostet individuelle Softwareentwicklung?","Das hängt an der Zahl der Arbeitsplätze in Halle und Lager, an den Geräten, die angebunden werden, und am Zustand Ihrer Stammdaten. Nach dem Gespräch nennt das Angebot einen festen Preis je Etappe im Werkvertrag. Gerechnet wird gegen den beschriebenen Umfang, nicht gegen eine Liste von Sätzen.",{"q":89,"a":90},"Wie lange dauert ein Softwareprojekt?","Verlässlich ist die Reihenfolge, nicht eine Zahl: Rundgang und Gespräch, Angebot mit Abnahmekriterien, Lieferungen zum Anfassen an einem Gerät aus Ihrer Halle, Abnahme in der laufenden Schicht. Sobald die Etappen beschrieben sind, steht der Zeitrahmen im Angebot.",{"q":92,"a":93},"Läuft die Anwendung auch ohne Netz in der Halle?","Ja, wenn das bei der Abnahme so vereinbart ist. Buchungen bleiben auf dem Gerät und werden nachgemeldet, sobald die Verbindung steht, und eine Vorgangsnummer verhindert Doppelbuchungen. Was fachlich passieren soll, solange keine Rückmeldung kommt, klären wir vorher mit Ihren Leuten.",{"q":95,"a":96},"Wem gehört der Quellcode?","Die Nutzungsrechte am eigens für Sie geschriebenen Code gehen mit vollständiger Bezahlung über, zusammen mit Dokumentation, Zugängen und Repository. Bausteine, die wir wiederverwenden, und die genutzten Open-Source-Lizenzen sind im Vertrag namentlich aufgeführt.",[98,99,100,101],"leistungsbeschreibung","abnahme","werkvertrag","festpreis-vs-tagessatz",{"slug":33,"title":103,"teaser":104,"metaTitle":105,"metaDescription":106,"h1":107,"intro":108,"forWhom":109,"includes":115,"howItWorks":131,"model":143,"faq":145,"related":158},"Prozessautomatisierung","Schichtmeldung, Lieferschein und Avis finden ihren Weg ins ERP allein – mit Protokoll, Wiederholung und einer Liste der Fälle, die jemand ansehen muss.","Prozessautomatisierung: Workflows zwischen Halle und ERP","Prozessautomatisierung für Fertigung und Logistik in Deutschland: Betriebsdaten, Lieferscheine und Avise laufen ins ERP, statt abends abgetippt zu werden.","Prozessautomatisierung zwischen Halle, Lager und ERP: Meldungen, die niemand mehr abtippt","Prozessautomatisierung heißt hier, dass Betriebsdaten, Lieferscheine und Speditionsavise ihren Weg zwischen Halle, Lager und ERP allein finden, statt abends im Büro erfasst zu werden. Workflow-Automatisierung bedeutet dabei nicht, dass ein weiteres Programm dazukommt: Der Weg selbst wird beschrieben, geprüft und dann von einem Dienst gefahren, der jede Übertragung protokolliert.\n\nVertragspartner ist eine deutsche Gesellschaft, es gilt deutsches Recht, verarbeitet wird nach DSGVO auf Servern in Deutschland und der EU. Der Anlass ist fast immer derselbe: Die Zahlen aus der Fertigung stehen im Büro erst am Folgetag, und bis dahin ist der Lieferschein längst quittiert. Eines sagen wir vorher: An der Steuerung Ihrer Anlagen ändern wir nichts. Wir lesen, was sie ausgibt, und schreiben in die Systeme, die dafür vorgesehen sind.",[110,111,112,113,114],"Fertiger, deren Schichtmeldungen und Stückzahlen erst am Folgetag in der Warenwirtschaft stehen.","Lager, in denen Lieferscheine und Speditionsavise per Mail eintreffen und von Hand in den Wareneingang übertragen werden.","Betriebe, bei denen Maschinendaten in einer eigenen Anzeige hängen und niemand sie mit dem Auftrag zusammenbringt.","Werke, in denen ein Erfassungsfehler aus der Halle erst bei der Inventur auffällt.","Logistiker, die Statusmeldungen für jeden Auftraggeber in ein anderes Portal eintragen.",[116,119,122,125,128],{"title":117,"text":118},"Prozessautomatisierung zwischen Maschine, Waage und ERP","Wir holen ab, was die Anlage ohnehin ausgibt – Zählwerte, Laufzeiten, Störmeldungen, Wiegescheine – und schreiben es gegen Auftrag und Artikel in Ihr führendes System. Wo eine Maschine nichts hergibt, bleibt die Meldung am Terminal, wird aber genau einmal erfasst und nicht noch einmal im Büro.",{"title":120,"text":121},"Lieferscheine und Avise ohne Nacherfassung","Eingehende Lieferscheine, Speditionsavise und Wiegescheine werden gelesen, den Positionen zugeordnet und als Wareneingang vorgelegt; entschieden wird nur noch über die Fälle, die nicht zusammenpassen. Aus Belegfotos haben wir auf diese Weise 3 579 Positionen in ein Verzeichnis mit 24 Lieferanten überführt, jede Position mit Belegdokument.",{"title":123,"text":124},"Übertragungen, die einen Ausfall überstehen","Jede Meldung bekommt eine Vorgangsnummer und einen Zustand. Antwortet die Gegenstelle nicht, versucht der Dienst es später erneut und meldet sich, wenn es wiederholt nicht klappt; still verschwinden kann nichts. Im Protokoll steht zu jeder Übertragung, wann sie lief und was sie geschrieben hat.",{"title":126,"text":127},"Artikel- und Lieferantenstamm geradeziehen","Automatik auf uneinheitlichen Schreibweisen erzeugt nur schnellere Fehler. In einem Bestand haben wir 138 Schreibweisen auf 75 Lieferanten zusammengeführt und 1 922 Positionen nutzbar gemacht; erst danach lief die Zuordnung ohne Rückfrage.",{"title":129,"text":130},"Prozessautomatisierung bis zu den Kennzahlen der Schicht","Stückzahl, Ausschuss, Stillstand und Wareneingang stehen am Morgen von selbst da, gerechnet aus denselben Meldungen, die in Ihr ERP gehen. Zwei Auswertungen mit zwei verschiedenen Zahlen gibt es damit nicht mehr.",[132,135,137,140],{"title":133,"text":134},"Den Weg der Meldung aufnehmen","Wir gehen mit, welchen Weg eine Meldung heute nimmt: wo sie entsteht, wer sie anfasst, wo sie liegen bleibt. Das Gespräch dauert rund zwanzig Minuten, der Rundgang so lange, wie die Halle braucht. Statt Folien zeigen wir laufende Systeme.",{"title":73,"text":136},"Beschrieben werden Auslöser, Regel, Ausnahme und das, was am Ende im ERP stehen muss. Vertragsform, Preismodell und der Zeitrahmen stehen im Angebot, bevor gebaut wird.",{"title":138,"text":139},"Schattenlauf auf echten Daten","Vor dem Einschalten läuft die Automatik mit, ohne zu buchen: Ihr Ergebnis wird mit dem verglichen, was Ihre Leute von Hand gemacht hätten. Abweichungen gehen in die Regel zurück und nicht in eine Fußnote.",{"title":141,"text":142},"Abnahme und Betrieb","Abgenommen wird gegen die vereinbarten Kriterien in der laufenden Schicht. Danach läuft der Dienst bei Ihnen oder bei uns, mit Protokoll, Fehlerliste und einer benannten Stelle, die eingreift, wenn eine Gegenstelle schweigt.",{"title":82,"text":144},"Was abgenommen wird, steht vor dem Start im Angebot und wird nicht am Ende ausgehandelt. Für eine abgegrenzte Strecke gilt der Werkvertrag: fester Preis je Etappe, Abnahme gegen die Leistungsbeschreibung, Gewährleistung auf Mängel. Jede Etappe ist für sich nutzbar, die erste Strecke kann also laufen, während die zweite noch beschrieben wird.\n\nDie Begleitung nach dem Einschalten – Beobachtung, Regeländerungen, Schulung Ihrer Leute – läuft im Dienstvertrag und wird als eigenes Paket beauftragt statt als offene Zeitbuchung. Bevor Sie uns Auftragsdaten, Preise oder Kundenadressen zeigen, steht eine beidseitige Geheimhaltungsvereinbarung; bei personenbezogenen Daten kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag dazu, und im Angebot steht, welche Angaben ein externer Dienst oder ein Sprachmodell zu sehen bekommt. Verteilt und verantwortet wird die Arbeit von unserer Projektleitung.",[146,149,152,155],{"q":147,"a":148},"Was ist Prozessautomatisierung?","Ein Vorgang, den heute ein Mensch zwischen zwei Stellen erledigt, wird beschrieben, geprüft und von einem Dienst übernommen: Auslöser, Regel, Ausnahme, Protokoll. In Fertigung und Lager sind das meist Meldungen aus der Schicht, Belege am Wareneingang und Rückmeldungen an die Warenwirtschaft.",{"q":150,"a":151},"Wann lohnt sich RPA und wann eine Schnittstelle?","Gibt ein System eine Schnittstelle her, nehmen wir sie: Sie ist stabiler und übersteht jede Änderung an der Oberfläche. RPA-Software, die Masken bedient, setzen wir nur dort ein, wo ein Altsystem nichts anderes anbietet, und dann mit Protokoll, damit ein Fehlgriff nachweisbar bleibt.",{"q":153,"a":154},"Was passiert, wenn sich unser Prozess ändert?","Regeln und Zuordnungen liegen als Einstellung vor und nicht im Programmtext; neuer Lieferant, neue Etikettenart oder eine neue Vorgabe eines Auftraggebers sind dadurch Sache Ihrer eigenen Leitung. Ändert sich die Strecke selbst, wird das als eigene Etappe beauftragt und wieder abgenommen.",{"q":156,"a":157},"Wer betreibt die Automatisierung nach der Abnahme?","Wahlweise Ihre IT oder wir. Läuft der Dienst bei Ihnen, übergeben wir Quelltext, Dokumentation und Zugänge und weisen Ihre Leute ein. Übernehmen wir den Betrieb, ist das ein eigener Vertrag mit beschriebenem Umfang und keine stillschweigende Verlängerung.",[99,100,101,159],"dienstvertrag",[161,187,216,238,264,289,314,340,365,376,399,422,445,470,495],{"slug":99,"title":162,"metaTitle":163,"metaDescription":164,"excerpt":165,"toc":166,"updated":29,"related":184},"Abnahme: der Moment, in dem aus einer Lieferung Erfüllung wird","Abnahme nach § 640 BGB: Wirkung und Protokoll – Lexikon","Abnahme nach deutschem Recht: § 640 BGB, vier Rechtsfolgen der Übergabe und wie sich Erfassung an Maschine und Lagerplatz auf echten Betriebsdaten prüfen lässt.","Mit der Übergabe wechseln Fälligkeit, Gefahr und Beweislast die Seite. Prüfbar wird sie nur, wenn die Kriterien aus dem Alltag der Schicht stammen und vor dem Start im Angebot stehen.",[167,170,173,176,179,182],{"id":168,"text":169},"folgen","Abnahme nach § 640 BGB: vier Rechtsfolgen",{"id":171,"text":172},"kriterien","Prüfbare Kriterien für Erfassung in Halle und Lager",{"id":174,"text":175},"ablauf","Wie eine Übergabe im Schichtbetrieb abläuft",{"id":177,"text":178},"fiktive-abnahme","Fiktive Abnahme, Vorbehalt und Teilübergabe",{"id":180,"text":181},"fehler","Was eine Übergabe blockiert",{"id":26,"text":183},"Wie wir Prüfkriterien vor dem Start festschreiben",{"services":185,"lexikon":186},[33],[100,98,101],{"slug":188,"title":189,"metaTitle":190,"metaDescription":191,"excerpt":192,"toc":193,"updated":29,"related":210},"barcode-und-scanner-im-lager","Barcode im Lager: vom Etikett bis zur Buchung im ERP","Barcode und Scanner im Lager – Lexikon","Barcode im Lager erklärt: Code-Arten von EAN bis GS1 DataMatrix, Auswahl der Geräte, Etiketten für raue Umgebung und der Weg der Buchung ins ERP in Deutschland.","Etikett, Lesegerät und Buchungslogik gehören zusammen. Der Artikel erklärt Code-Arten, Gerätewahl und die Fragen, die vor dem ersten Scan im Lager beantwortet sein müssen.",[194,197,200,203,206,208],{"id":195,"text":196},"code-arten","Barcode-Arten und was sie transportieren",{"id":198,"text":199},"geraete","Lesegeräte: Handscanner, MDE, Kamera am Tor",{"id":201,"text":202},"etiketten","Etiketten, die im Lager überleben",{"id":204,"text":205},"buchung","Vom Scan zur Buchung im führenden System",{"id":180,"text":207},"Typische Fehler bei Barcode-Projekten",{"id":26,"text":209},"Wie wir eine Scanner-Strecke einführen",{"services":211,"lexikon":212},[32,33],[213,214,215],"wareneingang-digitalisieren","inventur-mit-mobilen-geraeten","rueckverfolgbarkeit-chargen",{"slug":35,"title":217,"metaTitle":218,"metaDescription":219,"excerpt":220,"toc":221,"updated":29,"related":235},"Betriebsdatenerfassung (BDE): Schichtmeldung ohne Zettel","Betriebsdatenerfassung (BDE) in der Fertigung – Lexikon","Betriebsdatenerfassung erklärt: welche Meldungen in der Schicht anfallen, wie sie als Buchung im ERP ankommen und woran BDE-Projekte in Deutschland scheitern.","Was in der Schicht geschieht, wird am Ort der Arbeit gemeldet statt abends abgetippt. Der Artikel erklärt die Datengruppen, den Weg bis zur Buchung und die üblichen Stolperstellen.",[222,225,228,231,233],{"id":223,"text":224},"datengruppen","Betriebsdatenerfassung: welche Daten in der Schicht anfallen",{"id":226,"text":227},"erfassung","Wo und womit im Betrieb gemeldet wird",{"id":229,"text":230},"weg-ins-erp","Der Weg einer Meldung bis zur Buchung",{"id":180,"text":232},"Woran Einführungen scheitern",{"id":26,"text":234},"Wie wir eine Betriebsdatenerfassung zuschneiden",{"services":236,"lexikon":237},[32,33],[36,37,4],{"slug":159,"title":239,"metaTitle":240,"metaDescription":241,"excerpt":242,"toc":243,"updated":29,"related":260},"Dienstvertrag: geschuldet ist die sorgfältige Tätigkeit, nicht der Erfolg","Dienstvertrag: § 611 BGB und Abgrenzung – Lexikon","Dienstvertrag nach deutschem Recht: § 611 BGB, Unterschied zum Werkvertrag und wann in Fertigung und Lager die Tätigkeit statt eines Ergebnisses geschuldet ist.","Beim Dienstvertrag wird die Tätigkeit vergütet, nicht ihr Ausgang. 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